Zurück in die Vergangenheit

20.01.2014 Waikuku Beach

….juhu, endlich mal wieder so richtig ausschlafen und dafür aber nur die Hälfte der Außentemperatur von gestern. Heute gabs wieder mal Brunch bis 13 Uhr und danach lernten wir neue Gepflogenheiten bezüglich Körperpflege und Fäkalienbeseitigung kennen.

Beim morgendlichen Defäkationsvorgang stellte Frank fest, dass die Toilettentür nicht abschließbar war. Da nur eine Toilette vorhanden war, musste man die Tür also von innen zu halten, trotzdem konnte der nächste wartende Notdürftige über die flache Tür gucken und den Stuhlgang beurteilen. Da hilft nur schnell sch……!

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Auch die Dusche barg Neuigkeiten. Dort war gar keine Tür vorhanden, aber dafür zwei Duschvorhänge. Auch neu für uns. Um das heiße Wasser zu aktivieren, musste man sich zwanzig Cent Münzen, die aus der Kolonialzeit stammten, von der Rezeption besorgen. Die waren so alt und sicher aus purem Gold.

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Unsere nächste Neuigkeit erwartete uns bei der Entsorgung unseres Pipikanisters. Nach verzweifelter Suche nach der Dumpstation, ging Nico noch mal in die Rezeption und kam mit einem Stechbeitel wieder. Mit dem konnte man ein Gulli mitten auf der Straße öffnen und seine Fäkalien entsorgen, dabei hofften wir, dass kein Gegenverkehr kommt.

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Das Wetter war heut ziemlich trüb, aber trocken, jedoch nicht strandgeeignet.

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Nico kam auf die Idee, am naheliegenden Christchurch-Airport, Flugzeuge zu beobachten. Diese Idee entstand wohl, weil wir uns heute das liebevoll gestaltete Erinnerungsbuch unserer lieben Freunde angeschaut haben und es uns sehr nach zu Hause zumute war. Er wollte wohl sicher gehen, dass alle Landungen und Abflüge korrekt ablaufen, um am 30. Januar sicher und ohne Notlandung in die richtige Richtung zu fliegen.

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Die Flugfrequenz ähnelte jedoch eher dem Erfurter Flughafen und so fuhren wir zurück zu unserem Campingplatz. Wir machten noch einen kurzen Spaziergang am Strand und beobachtete respektvoll ein Gruppe Schulkinder, die als Rettungsschwimmer trainierten und in dem welligen, eiskalten Meer fast unter Extrembedingungen trainierten.

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Regen kündigte sich an DSC_0670üweb

und wir liefen zügig zum Stellplatz, wo uns schon wieder unsere verräucherte, schiefzähnige Nachbarin erwartete. Den ganzen Tag hatte sie kein Wort mit uns gesprochen, doch hatte sie ihre Sprache mit steigendem Promillewert in ihrem Blut wohl wieder gefunden und wollte uns mit Standarte und lallend zum Rotwein einladen. Da uns heute nicht nach Rotwein ist, gaben wir uns als Biertrinker aus und waren froh, als es anfing zu regnen und wir uns in unserem Wohnmobil verstecken konnten. Dort genossen wir dann erstmal ein gutes Glas Wein. Prost!

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