Out of Ferienlager

28.12.2013

Abel Tasman nach Nelson Lakes Nationalpark

Unbenannt

….trotz dem der Campingplatz sehr voll war, war während der Nacht absolute Totenstille. Wir mussten so an unsere jugendlichen Campingurlaube denken, bei denen uns der Platzwart ständig zur Nachtruhe ermahnte.

So ruhig es auch in der Nacht war, so laut wurde es am frühen Morgen. Wir packten nach dem Frühstück unsere sieben Sachen zusammen und waren etwas erleichtert, dieses Massenferienlager verlassen zu können. Unser Wohnmobileinweiser wies uns bei Übernahme darauf hin, dass unsere Gasflasche wohl ca. drei Wochen halten würde. Nun sind wir schon bei Woche sechs und sie ist immer noch halb voll. Trotzdem entschlossen wir uns, sie an der nächsten Tankstelle aufzufüllen, dabei wies uns die nette Dame darauf hin, dass die Flasche ein Leck hat und unbedingt ausgetauscht werden muss. Etwas verwundert rechneten wir nach, sechs Wochen Gasverbrauch + Leck + noch halb volle Flasche – da musste wohl jeden Abend der Gasmann heimlich die Flasche wieder aufgefüllt haben. Egal, nach Absprache mit Britz bekamen wir eine nagelneue Gasflasche, jetzt das neuste Teil am ganzen Wagen.

Da der gesamte Verkehr Richtung warmen Norden ging, hatten wir auf unserer Spur wenig Autos und kamen zügig voran. Inmitten von Nichts trafen wir auf das verschlafene Örtchen Murchison und den genau so verschlafenen Campingplatz. Eine idyllische Ruhe, die wir in den letzten Tagen vermisst haben.

Heute kamen auch wieder unsere Rostlauben (Fahrräder) zum Einsatz. Tauglich für eine kurze Fahrt in die Stadtmitte waren sie allemal, auch brauchten wir sie nicht anschließen, die klaut eh keiner.

Im Tante Emma Lebensmittelladen besorgten wir etwas Proviant für den morgigen Wandertag, wobei Nico nach Brot suchte, was ein „little bit fester“ sein könnte. Leider mussten wir wieder auf  die  einheimischen luftgefüllten Brotschwämme zurückgreifen.

Zurück auf dem Campingplatz überfiel uns eine horte Enten und brauchte unseren Knäckebrotvorrat auf, wobei eine Ente eine gelbe Binde mit drei schwarzen Punkten am Flügel hatte und Nicos besondere Freundin wurde.

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Ente gut, alles gut.

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