Regen, Nebel und Pfannekuchen

30.12.2013 Nelson Lake Nationalpark nach Punakaiki

Unbenannt

…..zur Abwechslung schien bei unserem Erwachen heute mal die Sonne. Dies gefiel auch den Sandfliegen, die sich gleich auf uns stürzten und auch Frühstücken wollten. Da hilft nur Bushman 40 %, das einzig wirksame Mücken- und Sandfliegentötolin. Das mit der Sonne hatte sich nach ca. einer halben Stunde erledigt und wir kehrten zu unserem gewohnten Regenwetter zurück. Auf der Strecke nach Westport, entlang des Buller Rivers, hatte der Scheibenwischer auf der höchsten Stufe einiges zu tun und heute wurde zum ersten Mal die Nebelschlußleuchte benutzt.

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In Westport blieben wir wegen des schlechten Wetters nur Indoor und  aßen erst mal was zum Mittag. Danach wollten wir eine Seehundkolonie beobachten, doch da es so stark regnete, belohnten wir uns in dem schönen Strandcafe noch einmal mit Essen. Dabei aß Frank den leckersten Fisch seines Lebens. Wir erfuhren, dass es Rigfisch ist, leider eine Haiart. Unsere Geduld hatte Erfolg und es setzte eine kurze Regenpause ein, in der wir mit unseren vollgefressen Mägen, zu den Seehundliegeplätzen rannten, aus Angst wieder nass zu werden. Die Seehunde störte natürlich das schlechte Wetter nicht und sie räkelten sich auf ihren Felsen.

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Nico überkam vom vielen Essen Übelkeit und er verzog sich auf einen Schnaps ins Wohnmobil. Frank machte einen Foto und Verdauungsspaziergang ins Watt. Beim sorglosen Fotografieren brüllte ihn plötzlich von hinten ein alter Seehundmann an, der sicher genau so erschrocken war, wie Frank auch. Trotz starken Mundgeruch und Drohgebärden pirschte sich Frank nah an ihn ran und machte einige Fotos von ihm. Schon beeindruckend, so ein Tier, so nah ausserhalb eines Zoos zu sehen.

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Auf unserer Weiterfahrt gen Süden, an der imposanten Küstenstraße, begleitete uns wieder Regen und dichter Nebel, was die Küste noch dramatischer aussehen ließ.

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An der Hauptattraktion der Gegend, die sogenannten Pancake Rocks, auf Deutsch gestapelte Pfannkuchenberge, hatten die Wolken ein Einsehen und ließen eine größere Lücke für die Sonne. Auf einem Weg entlang der Felsen hatte man herrliche Ausblicke und da wegen der Ebbe die sogenannten Blow Holes nicht in Aktion waren (normalerweise spritzen Wasserfontainen aus diesen Felslöchern) wurden wir wegen eines kurzen Regenschauers, mit einem herrlichen Regenbogen belohnt.

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Unser Abendspaziergang verlief am tobenden Meer und wegen unserer heutigen Fressgelage, gab es erst halb zehn Ahmbrot-Resteressen.

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Ein Gedanke zu „Regen, Nebel und Pfannekuchen

  1. Hallo Herr Linke,

    wahnsinns Impressionen und wunderschöne Bildaufnahmen!!!
    Ich wünsche Ihnen und Ihrem Besten alles Gute für 2014 und vor allem noch viel Spass am anderen Ende der Welt!
    Geniessen Sie den „Rest“ Ihres „Jahrhundert-Urlaubes“ und wir freuen uns schon auf Ihre Rückkehr und die Berichte!
    Grüße aus der Arbeitsheimat
    TB

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