Rekordverdächtig

Neujahr 2014 Pancake Rocks nach Whale Watching

Unbenannt

Nachdem wir mit unseren Campingstühlen am Strand mit vielen anderen das neue Jahr begrüßten, flüchteten wir vor der Kälte ins Mobil und nahmen noch ein Abschlussgetränk.

DSCN2567üweb DSCN2568üweb

….heute wussten wir noch nicht, dass es ein Tag der Rekorde wird.

Die erste Premiere in diesem Urlaub war, dass wir diesmal mit Hagelschlag geweckt wurden. In unserem trockenen Wohnmobil beobachten wir die benachbarten Gäste in ihren Zelten, die sich sicher ihren Feiertag etwas anders vorgestellt hatten. Ein wenig taten sie uns leid, denn sie  mussten Hals über Kopf ihre gesamte Lagerstadt räumen.

Wir hatten uns für heute die längste Strecke des Urlaubs vorgenommen, 360 km von West nach Ost quer über die Insel.

DSC_0289üweb DSC_0290üweb DSC_0307üweb

Auf dem Weg fuhren wir über den Lewis Pass, auf dem uns der nächste Rekord erwartet. Noch nie war es so kalt wie an diesem Pass, nur 5,5 Grad und dazu waren die Berge mit frischem Schnee gezuckert.

DSC_0330üweb DSC_0325üweb DSC_0312üweb

An unserem Mittagsstop war sogar der Kamin angeschmissen und Besonders die älteren Damen wärmten ihre reifen kalten Körper dort. Aber wie es hier auf der Insel so üblich ist, wenn es im Westen kalt ist, ist es im Ost warm und umgekehrt und nach der Überquerung des Gebirgskammes strahlte uns die wärmende Sonne entgegen. Vorbei an einigen mächtigen Bergen und Tälern á la Herr der Ringe, legte Frank, zur „Freude“ Nicos, unendlich viele Fotostopps ein.

DSC_0363üweb DSC_0381üweb DSC_0404üweb DSC_0426üwebDSC_0437üweb

Ungefähr auf der Hälfte der Fahrt, trat im Auto ein latrinenartiger Geruch auf, der unsere Konzentration schwer beeinflusste. Es half kein Lüften, keine Klimaanlage, es stank einfach widerlich. Wir schoben das Ganze auf unseren Pipikanister, den wir versuchten dringend zu leeren, fanden aber keine passende Dumpstation und so mussten wir  die Güllewolke bis zu unserem Campingplatz ertragen. Dort erwartete uns schon der nächste Rekord, noch nie hatten wir so wenig Stellfläche für so viel Geld. Wir fühlten uns wie im Neubaublock.

DSC_0430üweb

Gemildert wurde unsere aufkommende schlechte Laune durch unsere netten Schweizer Nachbarn Pia und Luzius und besonders Nico und Pia hoben mehrfach ihr Glas auf diesen schlechten Platz.

Nachdem Pia hicksend in ihr Wohnmobil stürzte, führte Nico noch verschiedene Experimente durch, um die anhaltende Geruchsbelästigung im Wohnmobil zu beseitigen. Der Grund des Übels war der Abfluss der Dusche, der bei uns ja nie benutzt wird. Gereinigt und abgedichtet, gingen wir an diesem Abend rekordverdächtig spät ins Bett.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*