Waltag

02.01.2014 Kaikoura Whalewatch nach Cheviot

Unbenannt

…..da wir 12 Uhr schon einen Termin für unsere Walbeobachtung hatten, gabs schon vormittags Kaffee mit Nudeln und Tomatensoße. So läßts sich auf dem schaukelnden Schiff besser kotzen und da die Herrentoiletten grad gereinigt wurden, durften wir zum kacken auf die Mädchenklos. Schon gestern hatten wir beschlossen, den karnickelstallähnlichen Stellplatz einen Tag früher als geplant zu verlassen.

Nach diversen Sicherheitsinstruktionen am Visitorcenter der Walbeobachtungsmafia und das Verhalten bei Seenot, gings mit einem Katamaran aufs Meer hinaus, um vielleicht einen Wal zu sehen. Dieser Aktion schenkten wir wenig Hoffnung, doch uns wurde garantiert 80 % des Ausflugspreises, bei Nichtsichtung, zurück zu bekommen. Eine junge Maori klärte uns detailliert über das vorliegende Meeresgebiet und das Leben der Wale auf und dann gings nach einer ca. halbstündigen Fahrt raus aufs Deck. Und dort musste man einfach nur warten, dass evtl. am Horizont der Ausatemstoß eines Wales zu sehen ist. Die Passagiere an Bord machten sich nach einer halben Stunde ohne Sichtung schon ziemlich lustig und auch wir erwarteten 116 Dollar pro Person erstattet zu bekommen.

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Doch dann wurde es plötzlich hektisch, ein Wal wurde gesichtet!

Das Schiff düste los und tatsächlich, da war er, der Pottwal.

Gemächlich dümpelte er an der Wasseroberfläche und tankte für den nächsten Tauchgang Sauerstoff auf. Die Begeisterung war groß und die Fotoapparate knipsten auf Hochtouren. Plötzlich tauchte eine Gruppe Delfine auf, kreuzte den Weg des Wales, der sich einmal um seine Achse drehte. Für die Delfine war es sicher ein Mords Gaudi und selbst unsere maorische Führerin war begeistert, weil sie so etwas noch nie gesehen hatte.

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Nach ca. 10min hatte der Wal wohl genug von uns Touristen und sein hungriger Magen trieb ihn zu seinem nächsten 40-minütigen Tauchgang, in ca. 2 km Tiefe.  Zum Abschied zeigte er uns seine imposante Schwanzflosse. Die Schiffscrew erkannte anhand der Schwanzflosse seinen Namen, denn alle hier ortsansässigen Pottwale haben Namen.DSC_0612üweb

Völlig beeindruckt von dem Erlebnis gingen wir zurück unter Deck und wir fuhren eine weitere viertel Stunde aufs Meer hinaus. Wir wussten nicht genau wohin, doch nach kurzer Zeit erblickten wir das nächste  Highlight. Die maorische Uschi war schon wieder völlig aus dem Häuschen, weil sich ca. 100 Delfine auf einem relativ kleinen Gebiet tummelten. Man hätte denken können, sie haben auf uns gewartet, um uns ihre Kunststücke zu zeigen. Saltos, Sprünge, Partnerspringen und mit dem Schiff um die Wette schwimmen, waren die Hauptattraktionen der großen Delfinfamilie.

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Völlig begeistert und ergriffen von dem Anblick dieses einzigartigen Schauspieles und mit Dauerdrücken auf dem Auslöser des Fotoapparates, fuhren wir leider wieder zurück in den Hafen.

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Zurück am Campingplatz prämierten wir den hässlichsten Stellplatz unsers bisherigen Urlaubs mit unserem wunderschönen Weihnachtsbaum. Er ist sicher das Schönste auf diesem ganzen Platz.

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Auf unserem wunderschönen niedlichen Ausweichplatz, mit Anschluss  an eine Pferdekoppel, mitten in der Pampa und einer wirklich familiären Atmosphäre verbrachten wir den Abend bei frisch gegrillten Steaks und einigen Sandfliegen.

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