1386 Meter

09.01.2014 Queenstown

….man glaubt es kaum, TOLLES WETTER. Das half jedoch unseren dicken Köpfen nicht, da war wohl das letzte Bier gestern Abend schlecht. Trotzdem hatten wir uns vorgenommen, den 1748 m hohen Ben Lomond zu erklimmen. Da ja Bewegung an der frischen Luft das Beste gegen Kater ist,  war dieser nach ca. 300m schon verschwunden.Ein fast senkrechter Wanderweg führte uns Richtung Bergstation der hiesigen Gondelbahn von Doppelmayr. Die sind auch wirklich am letzten Ende der Welt…

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Nach zwei stündigem Marsch und überwinden der Baumgrenze, taten sich herrliche Panoramen auf und bevor jemand sagt, Frank hätte die Bilder bearbeitet, der Lake Wakatipu ist wirklich so blau.DSC_0168üweb DSCN2627üwebDSC_0231üweb

Bei Erreichen des Bergsattels bei ca. 1500 m, machten wir erst mal Picknick und wechselten unsere Klamotten, weil wir durchgeschwitzt waren und ein kalter Wind um unsere Nasen blies. Beim Bewundern der eindrucksvollen Bergkulisse, tauchte hinter uns ein junger Wanderer auf, der uns doch tatsächlich am Dialekt erkannte. Da Jonathan selbst aus Thüringen kommt und hier sein Work und Travel macht, schloß er sich uns an und wir erklommen, trotz Nicos Fußblasen, den Ben Lomond Gipfel und haben damit 1386 Höhenmeter überwunden.

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Frank war ganz happy, da Jonathan genau so viel fotografierte wir er und Nico konnte ja nicht beide vollmeckern.

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Außerdem konnten Frank und Jonathan ihre Elsterglanz-Fanerfahrungen austauschen. Und zufällig wohnt er gerade bei ein paar neuseeländischen Downhillern, denen bei einem Bergrennen in Ilmenau die Fahrräder gestohlen wurden-Zufälle gibt´s! Dafür schoß Nico in Abewesenheit der Fotografierenden das Foto des Tages. Eine Gruppe Kea Papageien alberte um Nico herum, der vorzeitig den Gipfel verlassen hatte und das was Frank und Jonathan mit der Spiegelfreflexkamera versuchten einzufangen, gelang Nico mit einem Druck auf seine Handykamera.DSC_0280üweb DSC_0246-(2)üweb

Beim Abstieg machten  wir Halt an der Bergstation von der Gondelbahn, verabschiedeten uns vom äußerst netten Jonathan und kehrten im Bergrestaurant ein, was es sonst so in Neuseeland nicht gibt. Wieder mal können wir die  Mentalität der asiatischen Reisenden nicht verstehen. Vor ihnen liegen wunderbare Bergkulissen zum Fotografieren und was machen die Asiaten? Sie fotografieren sich mit einem überdimensoinalen Kunststoffsmartie auf einer Bank.

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Nico entschied wegen der Blasenfüße den Abstieg via Gondel zu nutzen. Der kurze Weg in die Stadt verlockte uns heute Essen zu gehen und wir aßen ein leckeres Steak in einer irischen Kneipe.

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An der Uferpromenade genossen wir die letzten warmen Sonnenstrahlen des Tages und lauschten einem jungen äußerst begabten Pianisten.

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