Jack bläst nicht

14.01.2014 Oreti Beach nach Owaka

Unbenannt

….so langsam beruhigte sich das Wetter und ab und zu ließ sich auch mal die Sonne blicken. Bei 9 Grad Außentemperatur gabs aber trotzdem Frühstück im Wohnwagen. Heute fuhren wir den südlichsten Bereich der Südinsel ab. Vorbei an einer Seehundkolonie ohne Seehunde, gabs zumindest einen Leuchtturm, der zu begutachten war. Die äußerst stürmische See bewegte Nico, sich nicht lange außerhalb des Mobils aufzuhalten.

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Beim Besuch des allersüdlichsten Punktes, also nach uns nur noch die Antarktis, gabs weit und breit nichts zu essen, also benutzte Nico die heimische „Großküche“. Da das Wohnmobil gegen den Wind stand, schaukelte es so stark, daß die Nudeln aus dem Topf zu schwappen drohten, deshalb parkte Frank noch mal um, um dem Sturm weniger Angriffsfläche zu bieten.

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Beim Essen wurden wir trotzdem so stark durchgeschüttelt, dass es uns zeitweise echt mulmig wurde. Wir verließen zügig den Platz und parkten auf dem Wanderparkplatz zum südlichsten Punkt und hofften, dass bei unserer Rückkehr, das Wohnmobil nicht  von der Unterseite zu sehen ist. Wir hatten einen guten Zeitpunkt erwischt, da es gerade nicht regnete, flitzen wir zügig zum Cliff, schossen das obligatorische Foto und wurden aber durch die tobende Gischt ordentlich durchnässt.

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Auf dem letzten Stück zurück zum Wohnmobil erwischte uns dann doch noch ein Regen- und Hagelschauer, aber das war nun auch egal, Nass waren wir eh schon.

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Wir fuhren weiter an der Küste entlang und es begleiteten uns haushohe Wellen.

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Beim Zwischenstopp an einem Cafe Namens Niagara Falls, kamen wir wieder mal auf den Geschmack uns den 10000sten Wasserfall anzuschauen. Aber im Vergleich zu den mächtigen Wasserfällen im Fjordland, ähnelten diese eher dem Trusetaler Wasserfall. Aber zumindest hatten wir uns jeweils 30 min zu Fuß bewegt.

Eine weitere Attraktion an der Küste war Jacks Blowhole (Schäcks Blaseloch). Diesmal hatten sich die  Wegschilderschreiber mit der angeschlagenen Gehzeit wieder mal voll vermehrt. 20 min sollte der Fußmarsch dauern, entpuppte sich aber zu einer Stunde und wie bei all den Blaselöcherattraktionen, die wir vorher schon besucht haben, hatte Jack auch kein Bock zu blasen. Naja, tief war das Loch trotzdem in das wir schauten, in dem das Meer tobte.

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Im kleinen angeschlossenen Dorf Jacks Bay, trauten wir kurz unseren Augen nicht. In einem Vorgarten saß kein Schoßhund, sondern ein Seehund und alberte herum.

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Am Abend fanden wir einen winzigen Campingplatz direkt am Meer und den Abendspaziergang am äußerst stürmischen Strand beendete Nico kurzzeitig und begab sich wieder zum Wohnmobilchilling, Frank aber setzte sich und seinen Fotoapparat den Elementen aus und füllte seine Speicherkarte.

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