Hoiho

15.01.2014 Owaka nach Moeraki Boulders

Unbenannt

….heute morgen waren es doch tatsächlich 10 Grad mehr als gestern und das schon beim Aufstehen. Gleich in der Nachbarbucht, dem Nugget Point, sollt es eine Pinguin-Kolonie geben. Aber wieder sind wir ca. 15 km Gravel Road (unasphaltierte Straße) gefahren, um wieder mal keine Pinguine zu sehen. Zumindest hatten wir aber wieder Seehunde mit angeschlossenem Kindergarten im Angebot, die man auch super beobachten konnte. Sehr erfreut waren wir darüber, dass die Neuseeländer sehr darauf bedacht sind, das die Tiere ungestört bleiben und die Beobachtunsplätze weit entfernt sind.

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Am benachbarten Kaka-Point, machten wir Pipi und stärkten uns mit einem Burger. Dem Angestellten der Wirtschaft steckte wohl noch das schlechte Wetter der letzten  Tage in den Knochen und wir waren verwundert, dass er bei plus zwanzig Grad Außentemperatur gerade den Kamin schürte. Vielleicht hatte er am Vorabend etwas viel getrunken.

Unser eigentlicher Stopp sollte heute in der Stadt Dunedin sein, eine der größten hier in der Region. Schon bei der der Einfahrt in die Stadt trafen sich unsere Blicke und wir wußten, hier wollen wir nicht übernachten. Deshalb übersprangen wir diesen Punkt und nahmen einfachen den nächsten in Angriff, die Moeraki Boulders. Kullerrunde Steine, die am Stand liegen. Am ersten Besucherparkplatz angekommen, wurden wir abgeschreckt von der Anzahl der Touristen und suchten uns erstmal einen Campingplatz. Ein kleiner niedlicher Platz direkt am Meer traf genau unseren Geschmack und wir entschlossen, gleich zwei Tage zu bleiben.

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Der nette Besitzer machte uns darauf aufmerksam, dass sich in der Nähe eine Pinguin-Kolonie befindet. Haha, dachten wir-die sind sowieso nicht da und schwimmen irgendwo am Südpol rum. Da er uns aber garantierte, dass zwischen um 7 und halb 9 dort Pinguine sind, nahmen wir wieder mal 5 km Gravel Road ,den damit folgenden Wohnmobilputz auf uns und begaben uns in die Nähe eines Leuchtturms. Da erste Weg führte uns zu eine kleinen Aussichtshütte, von der aus natürlich wieder mal kein Pinguin zu sehen war. Widerwillig nahmen wir einen zweiten Weg und wir trauten unseren Augen nicht, vor uns saßen Pinguine. Gelbaugenpinguine (maorisch: Hoiho), die es in geringer Zahl nur noch hier in Neuseeland gibt! Nico war total happy, die Tiere mal in freier Wildbahn zu sehen. Die putzigen Tierchen sahen recht satt und zufrieden aus und ließen sich von der Anwesenheit der Touris nicht stören. Auch einige Seehunde wärmten sich in der Sonne und mit dem nötigen Abstand konnte man sie gut beobachten. Unsere asitatischen „Freunde“ dagegen kannten kein Sicherheitsabstand und mussten wieder mal bescheuerte Fotos von sich und den Seehunden machen, bis diese ins Wasser flüchteten.

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Man hofft, dass dieser „Geheimtipp“ nicht zur großen Touristenattraktion mutiert, damit diese Tiere in Ruhe dort leben können.

Zufrieden machten wir noch Zwischenstation an den runden Steinen. Nico fuhr schon zurück ins Ferienlager und Frank fotografierte sich bis zum Einbruch der Dunkelheit die Finger wund.

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Wir genossen diesmal die Nacht vor unserem Wohnmobil, da es noch herrlich warm war und wer weiss, vielleicht regnet es morgen schon wieder…..

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