Woche 1

Tischlers Salami in Singapur

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Unser erstes Bier am Meer….

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Ursel….

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Unsere Wohnmobilbeschützerin!Danke@Jana;-)

 

Was bisher geschah……

16./17. November 2013 Ankunft in Auckland, Orewa Beach

Auckland nach Orewa

….nach gefühlten drei Tagen in Flugzeugen mit 80iger Jahre Style, landeten wir in Auckland. Die Belohnung für den Flugstress holten wir uns im Duty Free, in Form von Alkohol in der maximal erlaubten einzuführenden Menge. Die Drogenspürhunde am Flughafen liessen unser Gepäck, wegen unseres strengen Körpergeruches außer acht und so konnten wir den Schuttleservice zum gemieteten Wohnmobil antreten.Unser neues Zuhause konnte unsere Gepäckmengen leider kaum fassen und nach einigen Verletzungen des Linksfahrgebotes, fanden wir den ersten  Supermarkt und tauschten unsere fast gesamte Urlaubskasse, gegen Lebensmittel. Nicht nur die Urlaubskasse war leer, sondern auch unser Magen und so genossen wir…noch auf dem Supermarktparkplatz ..unseren ersten neuseeländischen Broiler 🙂

Bierpreise in NZ

Nach Ankunft auf unserem ersten Campingplatz am Orewa Beach, stellte sich, nach einstündiger Gepäck- und Lebensmittelverstauaktion und nach Genuss des ersten einheimischen Bieres, so langsam die Urlaubsstimmung ein. Pünktlich danach kam es zu Jetlag Erscheinungen und zum Totalausfall sämtlicher Sinnesorgane, was uns zwang, unseren Alkoven zu beziehen, um pünktlich nachts um 2 hellwach darin zu liegen.Unser erstes Frühstück mit Meerblick entschädigte dann doch für die vergangenen Strapazen.

Frühstück Sonnenaufgang am Orewa Beach Morgens am Orewa Beach Morgens am Orewa Beach

Genau so wie ein ausgedehnter Strandspaziergang mit einheimischen Kinder-Sportfest. Die 100 m Rennstrecke wurde einfach in den Stand gemalt und die Kinder hatten die perfekte Kulisse für sportliche Höchstleistungen.

Füße im Pazifik Orewa Beach Sportfest am Strand

Beim Planen der weiteren Reiseziele, stellten wir fest, dass selbst 30 Tage für die Nordinsel etwas knapp werden.

Beim nächsten Ziel gibts wieder die neusten Informationen….Liebe Grüße und bis bald…

 

DANKESCHÖN!!!!!!!!!!!!

…..AUWEIA….habt Ihr Euch eine Mühe gegeben…..Nachdem wir wieder im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte sind, haben wir uns die Zeit genommen, um Euer Geschenk in aller Ruhe auszupacken. Nach dem Lesen der ganz lieben und persönlichen Worte und Fotos kam bei uns schlagartig ein ganz schlimmes Heimweh nach unseren Freunden auf.

Wir sind sehr glücklich, Euch als Freunde zu haben, so etwas gibt es nirgendwo auf der Welt!!!!! Und wenn uns das Heimweh packt, schauen wir in Euer Buch und schon gehts uns besser!!!!

DANKE!!!!

 

Wo sind nur die Schafe????

18.November 2013 Orewa Beach nach Russell

Orewa nach Russell

…..von wegen 40 Millionen Schafe…heute haben wir nur Rinder gesehen…ein Steak verkauft sich scheinbar besser als Wolle.

Auenland ohne Schafe

Auf unserer Fahrt von Orewa Beach nach Russel in der Bay of Islands kamen wir an vielen Auenlandschaften á la Herr der Ringe vorbei, jedoch ohne Schafe. Wir nehmen diesen Zustand einfach mal so hin…:-)

Auenland Auenland

Auf halben Weg haben wir uns die Whangarei Falls (ein Wasserfall) angeschaut und haben gleich noch eine kleine Wanderung durch heimische Urwälder unternommen.Auf großen Hinweisschildern wurde auf festes Schuhwerk hingewiesen, Nico jedoch hatte bergsteigerische Erfahrungen mit Badelatschen 🙂

Whangarei Falls Wanderung bei Kauri Farnbäume bei Kauri Urwald Kauri

Um besser von A nach B zu kommen, kauften wir uns heute zwei Fahrräder, leider mit Helmen, weil das hier Gesetz ist…

Fahrradkauf in Whangarei

Unser Wohnmobil macht ca 100 km/h Spitze, damit sind wir langsamer als jeder 6 Achser LKW. Von entgegen rasenden LKWs wurden wir teilweise so durchgeschüttelt, dass wir dachten Tassen und Teller aus dem hinteren Bereich des Mobiles köpfen uns während der Fahrt.

Wir habens aber überlebt und sind dann mit der Fähre nach Russel übergesetzt, wo  wir uns zur Belohnung eine Kugel Eis für schlappe 4  Dollar gönnten. Nachdem haben wir unseren Campingplatz in deutscher Reihe bezogen. Und passend Deutsch fängts an zu regnen. Da hilft nur noch neuseeländisches Bier. PROST 🙂

Fähre nach Russell

PS: unser altes Brot hat Frank grade an die Campingplatzenten und die flügellosen Hühner und an die in Scharen kommenden Möwen verfüttert. Biotonne auf neuseeländisch.

hungrige Enten

 

Putsch

19. November 2013 Russell

…freudig begrüßte uns Familie Ente zum Frühstück, wobei die Familienverhältnisse bei den Schnabelträgern wohl noch nicht geklärt sind. Entenmama und Entenpapa  saßen gemütlich bei uns zum Frühstück, als urplötzlich im Kamikazeanflug ein anderer Entenpapa unsere Entenmama mit lautem Gequake verscheuchte.Der andere Entenpapa verstand sich aber komischerweiße sehr gut mit unserem Entenpapa, als die „Alte“ weg war. Komische Familienverhältnisse, aber vielleicht liegt es an der „warmen“ Umgebung hier….:-)

Familie Ente Guten Morgen Familie Ente!

Wir auf jeden Fall werden unsere Enten weiterhin füttern, denn wenns mal eng im Wohnmobilkühlschrank wird, kommt unser Gummihammer (eigentlich zum Einschlagen von Heringen gedacht)  zum Einsatz und es gibt leckeren Entenbraten.

Unser zweiter tierischer Gast ist wieder dieses flügellose Huhn, was einem Kiwi ähnelt, deshalb tauften wir es kurzer Hand auf „HIWI“.

Hiwi

Nach dem Frühstück sollten dann endlich unsere Fahrräder zum Einsatz kommen. Am hiesigen Aussichtspunkt mussten sie die ersten 8% Steigung mit unserem Körpergewicht meistern. Nach kurzem Fußweg erreichten wir die herrliche Aussicht über die Bay of Island.

Flagstaff Russell

Nach einem weiteren 30 minütigen Fußmarsch durch dschungelähnlichen Wald, erreichten wir eine einsame Badebucht. Dort konnte man getrost auf den Gebrauch einer Badehose verzichten, da wir ganz alleine waren. Aufgrund der geringen Wassertemperatur entstanden winzige Seegurken, die am sonnigen Strand wieder vergrößert werden mussten….unangenehmer Nebeneffekt war unser erster Sonnenbrand auf unserer gebleichten nordeuropäischen Weißhaut.

einsame BuchtWeg zur Bucht Calla Seestern

Nach der Rückkehr zu unseren Rädern wollten wir noch andere Buchten erkunden. Nach dem Erklimmen der ersten Steigung, putschte Nico gegen Franks Reiseplanung- dies leider mit Erfolg…Der Putsch ging soweit, dass Frank gezwungen wurde, an der örtlichen Uferpromenade Kaffee und Kuchen einzunehmen. Danach gabs noch ein Bad im Hafenbecken, was selbst dem Putschisten gefiel.

8% falls der Fall mal eintritt...  Erkundung menschenleerer StrandKlar Schiffdie älteste Kirche Neuseelands

….vielen Dank nochmal an unsere Wohnmobilbeschützerin Ursel…Unsere Schweizer Nachbarn haben mittlerweile schon das zweite defekte Wohnmobil, was den Besitzer seinen Urlaub nicht mehr genießen lässt. Zwei Wohmobile weiter, sitzen die Urlauber wegen einer defekten Batterie fest. Wir denken das liegt einzig und allein daran, dass sie keine Ursel haben.

….aber selbst eine Ursel kann nicht helfen, wenn Nico gleichzeitig Toaster, Abzugshaube und sämtliche elektronische Geräte in Betrieb hat und somit das Wohnmobil lahm legt. Aber mit Ursels Hilfe fanden wir sogleich den Sicherungskasten und konnten das Problem beheben. Also nochmals Danke liebe Ursel!

 

Der Norden vom Norden

19./20. November 2013 Russell, Cape Reinga, Whatuwhiwhi

Russell nach Cape Reinga nach Whatuwhiwhi

….6.45 Uhr wurden wir von der senilen Bettflucht aus dem kleinen Alkoven vertrieben…..Somit konnte der Tag früh beginnen und beim Frühstück verabschiedeten wir uns von Familie Ente und fütterten unser letztes verbliebenes Brot.

Heute stand der nördlichste Punkt der Nordinsel auf dem Programm- Cape Reinga.

Nicht nur auf der Karte eine kurvige Strecke, auch wirkten sich die vielen Kurven auf die Inneneinrichtung unseres Heimes katastrophal aus. Nicht in jeder, aber in jeder dritten Kurve flogen krachend diverse Schubkästen aus der Verankerung und der Inhalt verteilte sich, durch die Fliehkräfte, verstreut im Wohnmobil. Unsere Kaffeetassen überlebten den Aufprall , jedoch mussten wir ein Trinkglas zu Grabe tragen. Wir wollten uns schon bei Britz erkundigen, ob es normal ist, dass Schubkästen aus den Schränken fliegen, wenn man mit 120 km/h in die Kurve fährt….Aber bei der Inspektion der Schubkästen stellten wir fest, dass es wohl nicht das erste Schleudertrauma war, was sie erleiden mussten. Diverse Einschlaglöscher zeugten von früheren Abstürzen.Wenn Frank also eine gemeine Schubkastenkurve voraus sah, griff Nico vom Beifahrersitz beherzt nach hinten und sicherte ab, damit wir in den nächsten Wochen nicht gänzlich ohne Geschirr essen und trinken müssen.

Nach einer nicht enden wollenden Fahrt nach Norden fanden wir doch tatsächlich eine Weide mit den vermissten Schafenendlich Schafe

und am Cape wurden wir mit einem atemberaubenden Blick vom Zusammenstoßen des Pazifischen Ozeans und des Tasmanischen Meeres, belohnt. Es ist gut vorstellbar, dass das der beste Ort für die Reise einer Maori-Seele in die Ewigkeit ist.

Zusammenstoßen der Meere Cape Reingaalte Männer am Cape

Für ein gutes Foto stieg Frank schon mal über die Brüstung, was Nico schon wieder Verlustängste bescherte, gut das er kein Maori ist…sonst wäre jetzt  Reisebeginn.

Mit ein wenig Wehmut schauten wir auf die Wegweiser- nach London- also fast heimatliche Richtung – knapp 19 Tausend km.

Heimat

Leider standen wir etwas unter Zeitdruck und so traten wir den Rückweg an. Noch verbunden mit einem Zwischenstopp an einer der großen vorgelagerten Dünen. Leider ist Nicos Kondition noch nicht auf Manebach-Niveau und so wollte er nicht die beeindruckende Wanderdüne erklimmen, aber ein Seniorenspaziergang war trotzdem drin.

Wanderdüne

90 Meilen Beach war der nächste Anlaufpunkt. Nach 10 km Fahrt auf Schotterpiste kamen wir an einen wirklich beeindruckenden Strand! So weit und breit- UNVERGLEICHLICH!!!!Wir mussten eingestehen, während unserer vielen Reisen haben wir noch nie so einen unvergleichlichen, naturbelassenen Strand gesehen. Zum Glück hat die Tourismusindustrie keinen Fuß fassen können, kein Hotelblock , keine Imbissbude, kein Strandkorb, keine Menschen- nur die ungestüme wunderschöne Natur, nur Meer und Strand!

90 Milen Beach 90 Miles Beach

 

…und Muscheln! Wahnsinns Dinger, unserer Hosentaschen klapperten, als hätten wir Kleingeld vom Singen auf dem Marktplatz drin. So richtig gern haben wir uns von diesem Platz nicht trennen können, aber Nico hat die Stelle markiert wie ein Hund, die finden wir bestimmt wieder:-)

Und beim letzten Stuhlgang des Tages, erklang auf dem Klo des niedlichen Campingplatzes von Whatuwhiwi „Where do we go now?” (Gun´s Roses)- Wir wissen es, morgen gehts in die Kauri Wälder…..

 

Slow down

21.November 2013 Doubtless Bay Richtung Kaihu

nach Kaihu

….Peoples don´t built for speed – slow down……(Menschen sind nicht für Geschwindigkeit gebaut, immer mit der Ruhe) haben wir heute unterwegs auf einem großen Plakat gelesen….

…da wir in den letzten Tagen eine hohe Reisegeschwindigkeit hatten, wir aber noch 4 Wochen Nordinsel vor uns haben, setzte heute unsere Planänderung ein und wir machen etwas langsamer.

Mit hoher Geschwindigkeit jedoch trafen heute morgen unsere Hände auf die blutgeschwängerte Mücke, die uns über Nacht aussaugte. Nach einem entspannenden Frühstück auf dem fast menschenleeren Campingplatz starteten wir heute Richtung Kauri-Wälder nach Kaihu.

Unterwegs besuchten wir ein Monument einer Fluchtburg der Maori. Dank der Wegbeschreibung unseres Navis befand sich dieses Denkmal in einem schmucklosen Hinterhof, zwischen Müllereimern und dem Lagerausgang einer Computerfirma. Deshalb mussten wir mal wieder unsere persönliche Hirn-Navigation aktivieren und wir fanden das genauso schmucklose Denkmal der Maori Fluchtburg. Der Blick vom Denkmal, dem höchstgelegenen Punkt der Gegend, war allerdings einzigartig. Nicht nur heute erinnerte uns der Blick wieder einmal an Mittelerde aus Herr der Ringe.

am Monument

Unterwegs machten wir kurzen Fotostopp an einem „Auenland“. Der Anblick der sanften, unberührten Natur, der Duft einer Sommerwiese, das leise Blöken der jungen Lämmer nach ihren Müttern, der hauchende Wind, der durch die Bäume streifte und die Freundlichkeit der Einwohner lassen einen gern an solchen Plätzen verweilen.

Sommerwiese

Auch der einsame alte Fischer mit seiner Angel am gischtgepeitschten Strand war unglücklich über die wenigen Fische, die er noch fing, da immer mehr Boote das Meer leerfischten….er teilte aber nicht sein Unglück, sondern schenkte Frank sein ungeteiltes Lächeln und die Freude über das Gespräch mit ihm…

der einsame Fischer

Danach fuhren wir nach Kerikeri, die älteste Stadt Neuseelands. In der dortigen Apotheke wollten wir das Leben der im Wohnmobil wohnenden Mücken verschonen und deckten uns mit Mückentötulin und Antijucksalbe ein. Nico blieb beim Verkünden des Preises kurzzeitig der Atem stocken. Schlappe 40 Dollar für 130g Spray und 25g Salbe. In der Nähe von Opononi bewunderten wir eine weitere mächtige Wanderdüne beim Genuß eines Kaffees, frisch zubereitet in unserem Wohnmobil.

Wanderdüne

Gischt

Ein kurzer Abstecher an einen Aussichtspunkt bescherte uns einen unerwarteten grandiosen Ausblick über die Whangape Bucht. In der Ferne ergoss sich ein Gewitter ins Meer.

Gewitter im Meer

Auch 4 durchtrainierte Jungs ohne Oberteile bewunderten diesen Ausblick und die gerade anreisende katholische Mädchenschule bewunderte den Anblick der 4 Jungs.

Unsere Ankunftszeit am Campingplatz in Kaihu versetzte sich ständig  nach hinten, da Frank ein Auenland nach dem anderen entdeckte und dies auch ständig fotografieren musste.

Auenland Auenland Auenland

Vorbei an den mächtigen Kauribäumen landeten wir ganz allein an dem Flußufer des Kaihu-Flußes, die Light-Version des Freedom Campings (freies Campen). Der Fluß fließt so langsam, wie ab jetzt unsere weitere Reisegeschwindigkeit…

beim Gewitter

 

Blau..

22.11.2013 Kauri Coast

….relativ unsanft wurden wir von einem vertrauten Geräusch geweckt. Eine Heckenschere mit Verbrennungsmotor riss uns aus dem Schlaf. Aber auch in Neuseeland müssen nun mal die Grünanlagen gepflegt werden….und davon gibt es ziemlich viele.

Nach unserem Frühstück bei strahlend blauem Himmel widmeten wir unseren Vormittag für die weitere Reiseplanung.

Reiseplanung

 

Nachdem Nico ein italienisches Mittagessen zubereitete, tat er dabei etwas für die Deutsch-Französische Freundschaft und unterhielt sich in einem angeregten Englisch mit unseren französischen Campingnachbarn.

Bon appetito

Direkt hinter unserem mobilen Heim befindet sich ein Fluss  mit einer Badestelle. Frank schwamm zusammen mit den Forellen, um einige Kalorien abzubauen. Nico dagegen malte sich aus (unterstütz durch das Warnschild), welche Krankheiten und Vergiftungen man sich in diesem Fluss holen konnte und zog es vor trocken zu bleiben;-)

Mobil am Fluss Bad im Fluß

Um die Gegend kennenzulernen fuhren wir in den nahe gelegenen Kauri Baum Wald. Die Neuseeländer haben große Probleme mit Parasiten, wir erfuhren, dass Hunde und Katzen, sowie Ratten und Mäuse, die heimische Fauna zerstören. Auch sind sie besorgt um den geringen Bestand der mächtigen Kauribäume und so mussten wir unserer Schuhe beim Eintreten in den Wald reinigen.

Eingangsreinigung

 

Beim Anblick der mächtigen über 1000 Jahre alten Bäume, stellten wir ehrfürchtig fest, dass es diese Bäume schon länger gibt, als die Zivilisation auf Neuseeland. Wieder einmal waren wir die einzigen Gäste, was uns sehr zufrieden stimmte.

1200 Jahre alt

Auf der Suche nach einem Platz, um unseren nachmittäglichen Kaffee einzunehmen, landeten wir diesmal an Kai Iwi See, der mit seinem unglaublichen Blau alle Blicke auf sich zog.

Blau Kai Iwi See

 

Diese Farben-in Neuseeland irgendwie anders, intensiver und strahlender als irgendwo sonst….Ein Süßwassersee mit strahlend weißen Sandstrand lud uns ein, um dort unser Lager aufzuschlagen , einen Kaffee zu trinken und eine Runde zu baden….Leider hatten wir keinen Tauchsieder dabei, um Nico die entsprechende Badetemperatur zu bescheren. Das Wasser war kälter als der Manebacher Reise- Pool während der Befüllung, was Frank wie immer nicht störte….

Badepause am Kai Iwi SeeKaffee machen.. Kaffee am Kai Iwi See Kai Iwi See

Den schönen Anblick gespeichert, fuhren wir zurück zu unserem Campingplatz, wo eine neuseeländische Maritta immer noch die Grünanlagen pflegte und mit einem Laubbläser mit Verbrennungsmotor diverse Pflanzenreste in einer Seelenruhe um 19 Uhr wegpustete.

Hüh

Gemütlich beim Bier sitzend, planten wir, nach dem Tipp einer Einheimischen, Aale im „Flußschwimmbecken“, bei Dunkelheit anzulocken und zu füttern. Wieder ein Grund mehr, dass Nico nicht ins Wasser geht.

…Blau-nach einigen Tiger- Bier beschlossen wir den Abend und freuen uns schon auf die weiteren Erlebnisse….

Feierabendbier

 

Weinverkostung und Restplatzsuche

23.11.2013 von Kaihu nach Pakiri Beach

Kaihu nach Pakiri Beach

…unser abentliches Adventure am Flußufer hinterm Wohnmobil war sehr faszinierend. Das Wasser wimmelte, nach dem Einschalten unser Stirnlampen, nur so von Aalen. Einfach reingreifen und das Abendbrot wäre gesichert, da wir aber Tierfreunde sind, fütterten wir die Aale lieber-mit unserem Abendbrot.

Aale

Beim Ausschalten unserer Stirnlampen entdeckten wir einen gigantischen Sternenhimmel. Irgendwie sind hier viel mehr Sterne als zu hause.

Nach einer äußerst kalten Nacht, verwandelte sich unsere Schlafkabine in eine Tropfsteinhöhle.

Am frühen Vormittag starten wir in Richtung Matankana, um eine Weinverkostung durchzuführen und auch zum ersten Mal auf  gut  Glück einen tollen Campingplatz zu finden. Unterwegs kauften wir noch ein paar Lebensmittel und da es ein Monat vor Weihnachten ist, kauften wir einen wohnmobiltauglichen Weihnachtsbaum  (Bild kommt erst zum Anlass). Danach machten wir einen Abstecher zu einem vielversprechenden Wasserfall, der jedoch von den einheimischen als Wochenendausflugsziel genutzt wurde und hoffnungslos überlaufen war.

Wasserfall

Nicos Laune sank mit seinem Blutzuckerspiegel und um die Situation nicht eskalieren zu lassen, suchten wir  dringend eine Lokalität auf. Bei leckerem Fish and Chips und einen Bacon and Egg Burger genossen wir den Ausblick auf eine malerische Bucht. Auf einer Schotterpiste, die von unserem Wohnmobil alles abverlangte, gelangten wir zu der Bucht und waren angetan von dem schönen Ort mit Campingplatz (Pakiri Beach).

Bucht

 

Auf der Suche nach einem Weingut landeten wir, als einzige Gäste mit WOMO, in einer nobleren Winery. Die angetrunkenen Schiki-Miki Gäste torkelten wild durch die Gegend. Nico versuchte diesen Zustand, durch die Verkostung verschiedener Weine, in kürzester Zeit auch zu erreichen. Seine trainierte Leber machte der ganzen Sache aber ein Strich durch die Rechnung:-) Wir nahmen zwei Flaschen Sauvignon Blanc mit…leider nur zum Genuss aus stabilen Ikea Trinkgläsern, da Weingläser in unseren fliegenden Schubkästen nur eine kurze Überlebenschance haben.

Winery

Nun machten wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Wir hatten nicht eingerechnet, dass heute Wochenende ist und auch die Einheimischen das schöne Wetter und die Campingplätze nutzen. Deshalb blieben auf dem ersten Campingplatz  nur noch die ungemütlichen Stellplätze am Güllefluß übrig. Kopflos hatten wir für zwei Nächte bezahlt, was die Stornierung wieder etwas komplizier gestaltete. Wieder etwas gelernt, erst anschauen-dann kaufen. Auf einer Odysee von Restplätzen zu Restplätzen landeten wir am Ende wieder auf der Schotterpiste nach Pakiri Beach. In der Nähe einer dort stattfindenden Hochzeit mit schräg singender Band, bezogen wir unseren Stellplatz. Gut das das Getöse der brechenden Wellen das Gejaule der Hochzeitsband übertönte.

Pakiri Beach

Wir als unerfahrene Erstcamper buchten nun vorbeugend für die nächsten 5 Tage unsere Stellplätze, um keine weiteren Reinfälle zu erleben und keine Zeit mit der Suche zu vergeuden.

alte Männer am Strand

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