Slow down

21.November 2013 Doubtless Bay Richtung Kaihu

nach Kaihu

….Peoples don´t built for speed – slow down……(Menschen sind nicht für Geschwindigkeit gebaut, immer mit der Ruhe) haben wir heute unterwegs auf einem großen Plakat gelesen….

…da wir in den letzten Tagen eine hohe Reisegeschwindigkeit hatten, wir aber noch 4 Wochen Nordinsel vor uns haben, setzte heute unsere Planänderung ein und wir machen etwas langsamer.

Mit hoher Geschwindigkeit jedoch trafen heute morgen unsere Hände auf die blutgeschwängerte Mücke, die uns über Nacht aussaugte. Nach einem entspannenden Frühstück auf dem fast menschenleeren Campingplatz starteten wir heute Richtung Kauri-Wälder nach Kaihu.

Unterwegs besuchten wir ein Monument einer Fluchtburg der Maori. Dank der Wegbeschreibung unseres Navis befand sich dieses Denkmal in einem schmucklosen Hinterhof, zwischen Müllereimern und dem Lagerausgang einer Computerfirma. Deshalb mussten wir mal wieder unsere persönliche Hirn-Navigation aktivieren und wir fanden das genauso schmucklose Denkmal der Maori Fluchtburg. Der Blick vom Denkmal, dem höchstgelegenen Punkt der Gegend, war allerdings einzigartig. Nicht nur heute erinnerte uns der Blick wieder einmal an Mittelerde aus Herr der Ringe.

am Monument

Unterwegs machten wir kurzen Fotostopp an einem „Auenland“. Der Anblick der sanften, unberührten Natur, der Duft einer Sommerwiese, das leise Blöken der jungen Lämmer nach ihren Müttern, der hauchende Wind, der durch die Bäume streifte und die Freundlichkeit der Einwohner lassen einen gern an solchen Plätzen verweilen.

Sommerwiese

Auch der einsame alte Fischer mit seiner Angel am gischtgepeitschten Strand war unglücklich über die wenigen Fische, die er noch fing, da immer mehr Boote das Meer leerfischten….er teilte aber nicht sein Unglück, sondern schenkte Frank sein ungeteiltes Lächeln und die Freude über das Gespräch mit ihm…

der einsame Fischer

Danach fuhren wir nach Kerikeri, die älteste Stadt Neuseelands. In der dortigen Apotheke wollten wir das Leben der im Wohnmobil wohnenden Mücken verschonen und deckten uns mit Mückentötulin und Antijucksalbe ein. Nico blieb beim Verkünden des Preises kurzzeitig der Atem stocken. Schlappe 40 Dollar für 130g Spray und 25g Salbe. In der Nähe von Opononi bewunderten wir eine weitere mächtige Wanderdüne beim Genuß eines Kaffees, frisch zubereitet in unserem Wohnmobil.

Wanderdüne

Gischt

Ein kurzer Abstecher an einen Aussichtspunkt bescherte uns einen unerwarteten grandiosen Ausblick über die Whangape Bucht. In der Ferne ergoss sich ein Gewitter ins Meer.

Gewitter im Meer

Auch 4 durchtrainierte Jungs ohne Oberteile bewunderten diesen Ausblick und die gerade anreisende katholische Mädchenschule bewunderte den Anblick der 4 Jungs.

Unsere Ankunftszeit am Campingplatz in Kaihu versetzte sich ständig  nach hinten, da Frank ein Auenland nach dem anderen entdeckte und dies auch ständig fotografieren musste.

Auenland Auenland Auenland

Vorbei an den mächtigen Kauribäumen landeten wir ganz allein an dem Flußufer des Kaihu-Flußes, die Light-Version des Freedom Campings (freies Campen). Der Fluß fließt so langsam, wie ab jetzt unsere weitere Reisegeschwindigkeit…

beim Gewitter

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