Stürmisch

30.11.2013 Fahrt  von Coromandel nach Hot Water Beach

Coromandel nach Hot Water Beach

….nicht nur in Manebach wird am Samstag morgen die Motorsäge angeworfen, auch hier wurde 8 Uhr pünktlich ein Baum gefällt. Da fühlt man sich doch wie zu Hause. Frank erwachte sofort. Nico brauchte jedoch seine 10 Stunden Schlaf und drehte sich noch einmal um. Mittlerweile waren unsere Abläufe vom Umwandeln des Wohnmobils von einem Wohngefährt, zu einem Fahrgefährt, klar strukturiert. Sämtliche lose Sachen wurden in den Betten verstaut, Gasflasche zudrehen, Stromkabel einpacken, Dachluken schließen, Kühlschrank sichern, Schubläden, Schränke und alle Fenster verschließen, Herd zuklappen, Alkovenbett sichern. So ging unsere sturmdurchflutete Fahrt, mit unserem nicht gerade aerodynamischen Gefährt, auf die andere Seite der Halbinsel, Richtung Hot Water Beach.

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Heute hatten wir mit Abstand die höchste Dichte an Traumstränden. Einer schöner und malerischer, als der Andere.

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Am Cooks Beach, damals, als Captain Cook, vor 260 Jahren, die Insel als britisches Eigentum ausrief, fanden wir einen sehr idyllischen Strand, Lonely Beach. Frank sprang in die kalten Fluten, während Nico sich vom windigen und Sturmböen behafteten Sandstrand, peelen ließ. Der schöne Sandstrand war zum großen Teil mit einer Schnur abgesperrt, da die einheimischen Vögel dort brüteten…..wirklich nett die  Neuseeländer…auch zu ihren Vögeln….:-)

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Unterwegs fuhren wir wieder an einer Weide mit Kühen vorbei und wir haben uns erkundigt, es ist tatsächlich so, dass die vielen Schafe nur noch Touristenklischee sind. Zitat:…. Der Milchviehbestand hat in Neuseeland eine neue Rekordhöhe erreicht. Die nationale Statistikbehörde (SNZ) schätzt die Zahl der Milchkühe auf ca. 4,6 Mio, Schafe gibt es 32,4 Mio in Neuseeland. In den vergangenen zehn Jahren nahm der Bestand der Kühe um 40% zu, der der Schafe nimmt kontinierlich ab, im letzten Jahr um 5%.

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Unterwegs lüstelte es uns nach frischem Obst-an einem einsamen Stand fanden wir frische Erdbeeren und eine Kasse des Vertrauens, die wir als ehrliche Manebächer mit den Preisen an der Tafel beglichen!

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Auf unserem Campingplatz am Hot Water Beach standen wir neben einer Mainzer Familie mit Kleinkind, die sich doch tatsächlich vorgenommen hatten, die Nord – und Südinsel in insgesamt 3 Wochen abzufahren. Dies war wohl auch der Grund, warum das Kind immer Abends lauthals schrie und die  Beiden nicht wirklich erholt aussahen. Das aufziehende Gewitter, während unseres Abendmahles und der damit verbundende Sturm, zwang uns mit einer Hand das Gedeck zu sichern, mit der anderen Hand schnellstmöglich Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate zuzuführen. In Windeseile verlagerten wir unser Restabendessen ins Wohnmobil und verfassten danach diesen Reisebericht.

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