Heiß

1.Advent 2013 Hot Water Beach

….hier wurde uns versprochen, wenn man mit einem Spaten an den Hot Water Beach geht, lang genug buddelt, auf heiße Quellen stößt und darin baden kann. Kurzer Hand besorgten wir uns einen Leihspaten und traten unseren Weg zum nahegelegenen Strand an. Der Anzahl der Autos auf dem Besucherparkplatz, ließ uns vermuten, dass zur Ebbe um die Mittagszeit, einige Menschen auch diese Idee hatten. Unsere Befürchtung wurde bestätigt. Es wurde gebuddelt, wie im Großtagebau und einige Besucher hatten Glück und stießen auf heiße Quellen und badeten Ihre Kadaver darin.

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Auch wir versuchten unser Glück, mussten jedoch nach der fünften Buddelstelle erfolglos aufgeben, bei uns blieb das Wasser einfach nur kalt.

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Wir beobachteten jedoch, dass tatsächlich, heiße Sprudel aus dem Sand kochten und wir begnügten uns mit einem warmen Fußbad.

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Zeitweise unterschätzten die Leute die Temperaturen der heißen Quellen, die ca. bei 60-70 Grad liegen und eine unbedarfte Mittsiebzigerin, kam uns schreiend mit dem Ausruf „Hot, Hot, Hot“ entgegen und versuchte ihre verbrühten Gichtlatten im Meer zu kühlen. Dem für neuseeländische Verhältnisse großen Menschenauflauf überdrüssig, beschlossen wir, unser Glück nochmal zur zweiten Ebbe des Tages zu versuchen. Also um Mitternacht.

Die zweite Attraktion der Gegend vor Augen, fuhren wir zum Besucherpark der Cathedral Cove, nur wenige Kilometer von uns entfernt. Auch da konnte man gut Rückschlüsse auf die Anzahl der parkenden Autos ziehen, entsprechend erwarteten wir auch keine einsame Bucht. Trotzdem ging es in dem mächtigen Felstunnel am Strand, recht gemächlich zu. Nach unserer 1 1/2 stündigen Wanderung, hatten wir diese Attraktion begutachtet.

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Bei unserem bis heutigem preiswertesten Fish and Chips, lernten wir ein nettes Päärchen aus den USA kennen und peppten unser schlechtes Englisch auf.

Am nahegelegenen Hahei Beach verwöhnten wir unsere europäischen Bleichgesichter mit neuseeländischer Sonne, mit folgenden Ergebnis:

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Welcher Arm gehört Frank?

Zurück auf dem Campingplatz, versuchten wir nochmals unser Glück am Hot Water Beach. Wir hätten es wissen müssen, es war gerade Flut, Nico war jedoch so euphorisch, dass er in einem Blumenbeet nach heißem Wasser suchte, leider wieder ohne Erfolg.

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Die abendliche Reiseplanung abgeschlossen,

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genossen wir den ersten Advent,

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dachten an zu Hause und auch der Himmel hatte eine Kerze angezündet!:-)

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