Zur Hölle

04.12.2013 Papamoa Beach nach Rotorua

Papamoa nach Blue Lake

….nach unserem morgendlichen Fitmachen des Wohnmobils- Wasser ablassen, Wasser auffüllen, Pippikanister leeren – fuhren wir heute Richtung Inselinneren. Schon unterwegs begleitete uns ein seitlicher Sprühregen, der nicht weniger wurde. Vorbei an Kiwiplantagen,

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kamen wir an einem kleinen Wasserfall vorbei, indem einheimische Mädels ihren Mut bewiesen und von einem Baumstamm in das Unterbecken des Wasserfalls sprangen.

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Unser nächstes Ziel war Hells Gate (Tor zur Hölle), wobei uns der Geruch schon den Weg wies. Nach öffnen der Autotür, schlug uns ein nach faulen Eiern riechender Gestank entgegen. Obwohl Nico von Franks rektalen Disharmonien bereits abgehärtet ist, nahm es ihm hier trotzdem die Luft. Im Umkreis befanden sich Wohnhäuser, wobei  wir uns hier echt  nicht  vorstellen können, dass man diesen Gestank auf Dauer erträgt- obwohl in Leuna gings ja auch…;-) Am Eingang des Tores zur Hölle, erwarteten wir zuerst eine Art Disney-Land.

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Dieses Disney Land kam jedoch völlig ohne künstliche und technische Effekte aus. Als erstes nahmen wir ein Fußbad im schwefelhaltigen Schlammwasser und spürten sofort die „heilende“ Wirkung. Gicht, Rheuma und Fußpilz waren mit einem Schlag verschwunden. Nur die Bisse der Sandfliegen, konnte auch dieses Wasser nicht heilen.

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Es brodelte, zischte und kochte an jeder Ecke. In jedem „Kochtopf“ eine andere Farbe und andere Geräusche. Es dampfte und fauchte und der Geruch veränderte sich von Meter zu Meter.

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Wenn so die Hölle aussieht, müssen wir uns in Zukunft ordentlicher benehmen, denn das ist kein Ort um länger zu verweilen. Trotzdem waren wir so fasziniert und aufgeregt, weil wir sowas zuvor noch nie gesehen hatten. Dabei war uns völlig egal, dass es in Strömen regnete.

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Vorbei an heißen brodelnden Seen  (60-100 Grad), blubbernden Schlammvulkanen und fauchenden Schwefellöchern,

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stießen wir auf eine frühere Heißwasserkochstelle der Maoris. Dort wurde beschrieben, dass man ein erwachsenes Schwein innerhalb von 2 Stunden garkochen konnte. Nico kamen diverse Gedanken, wie lange man für Frank brauchte, bis er nach dem Kochvorgang, genießbar wäre…..ob 2 Stunden da reichen??? :-)…

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Nach der beeindruckenden ausgiebigen Besichtigung, dieses höllischen Platzes, fuhren wir weiter in die Stadt Rotoura, die uns nur mit einem Kaffee begeistern konnte.

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Begleitet von weiterem Regen, fuhren wir zu unserem neuen Campingplatz am Blue Lake, der aufgrund des Wetters nur grau war. Da es sich so richtig einregnete, verzogen wir uns in unser Wohnmobil und hoffen auf besseres Wetter.

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