Woche 4

See

8.12.2013 Lake Taupo

Lake Taupo

….aus Trotz gegen Regen und die 15 Grad Außentemperatur setzten wir uns zum Frühstück eingemummt unter unsere Markise. Unsere Beharrlichkeit zahlte sich nach einiger Zeit mit Sonnenschein aus. Da wir heute kein besonderes Ziel hatten, ließen wir den Tag ruhig angehen.

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Wir entdeckten im Reiseführer einen Ausflug nach dem „Crater of the Moon“. Eine geothermische hochaktive Gegend. Ein einstündiger Wanderweg führte uns durch eine Menge Rauchschwaden und kleinere Schlammvulkane. Vom oberen Aussichtspunkt betrachtet, ähnelte die Gegend wirklich einem Einschlagkrater auf dem Mond.

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Nach der Besichtigung fuhren wir nach Taupo, um einen Mittagssnack zu uns zu nehmen. Nebenan spielte lautkrachend eine Queen Revival Band, wobei dem Aushilfs-Freddy Mercury ständig die Stimme versagte. Zum Nachtisch gabs eine zarte Kugel Eis für schlappe 4 Dollar, dafür schien aber die Sonne. Wir fuhren einfach ziellos am Seeufer entlang und stoppten an verschiedenen Stellen, wobei an einem Haltepunkt uns wieder, die für uns seltenen, schwarzen Schwäne begegneten.

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Wir beschlossen, noch etwas Zeit am Lake Taupo zu verbringen und fanden direkt am Seeufer einen kleinen niedlichen Campingplatz. Dabei konnten wir uns den Stellplatz selbst aussuchen, weil wir wieder mal die einzigen Wohnmobilgäste waren. Der kurze  Abstand zu einem gegenüberliegenden Baum, bewegte Nico, eine Leine zwischen Wohnmobil und ihm zu spannen und diese mit frisch gewaschener Wäsche zu bestücken.

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Durch die stürmische Wetterlage schlug der See Wellen wie am Meer und die Wäsche wurde flott trocken.

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Wie verbrachten also den Nachmittag ganz entspannt mit Lesen und Computer-Dillerei. Es ist eben Urlaub….

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über 1000

9.12.2013 Lake Taupo zum Tongariro Nationalpark

Taupo nach Tongariro

….Frank begann den Tag mit einem flotten Bad in dem ca. 16 Grad warmen Lake Taupo. Heute sollte unsere Reise weiter in den Tongarioro Nationalpark gehen. Wieder einmal gabs schubkastenunfreundliche Kurven, wobei sich unser Glas- und Tassenschubfach eine schwere Verletzung zuzog. Es verlor sein Gesicht, sprich seine Blende. Sie hing lose am Rest des Körpers herab. Mittlerweile unbeeindruckt von diesen laufenden Schäden, rief Nico entspannt bei Britz an und versicherte sich, dass wir den Schubkasten selbst reparieren dürfen, auch wenn dabei äußerliche Schäden entstehen sollten, aber dazu später mehr.

Erst einmal waren für uns das Erblicken des Mt. Ruapehu und des Mt. Ngauruhoe wichtiger, die beide über 2000m maßen. An einem kleinen Parkplatz am Lake Roroaira erblickten wir den mächtigen Berg und den mit schwarzen Schwänen übersäten See. Gestern dachten wir noch, sie sind selten, doch dort waren Hunderte. Sie waren wesentlich scheuer, als ihre deutschen Artgenossen. Hier brauchten wir keine Angst zu haben, dass uns diverse Körperteile abgebissen werden.

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Vorbei am Dorf Whakapapa droschen wir unsere  Wohnmaschine in das 1600m hoch gelegene Skigebiet. Im dichten Nebel erblickten wir die irgendwie  unwirklich erscheinenden Schneekanonen und Berghütten, die nach österreichischen Vorbildern benannt worden.  Wir machten uns so unsere Gedanken, ob man auf einem Vulkan Ski fahren muss??…Aber der nächste Schnee liegt nun mal erst wieder in der Antarktis.

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Nach einem Mittag in einer Bahnhofsgaststätte, besichtigten wir noch schnell einen Wasserfall. Aber die beiden Herrn Vulkane wollten sich einfach nicht aus ihrem Wolkenschleier zeigen.

Egal, morgen sind sie dran…und da gibt’s Sonne, wehe nicht..:-)

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Nach besorgen des Besteigungsproviantes und organisieren des Shuttleservices, machte sich Frank an die Reparatur unseres Schwerverletzen. Im dörflichen Tante Emma Baumarkt besorgten wir Schrauben und Winkel und schritten zur Reparatur.

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Leider haben wir nicht auf die korrekte Schraubenlänge geachtet und so schauten die  Schraubenspitzen aus der Blende des Schubfaches nach außen. Da Frank Angst hatte, sich seine Feinstrumpfhose zu zerreißen, machte Nico den Vorschlag, Bierdeckel unseres Lieblingsbieres von außen dagegen zu schrauben. Da wir die Freigabe von Britz hatten, dass Mobiliar zu zerstören, erzeugten wir das neue Designschubfach „Kronkorken-Protection“.

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Zur Belohnung und zur Stärkung für den morgigen Gipfellauf, gabs erst mal ein Pfund Steak und es ging bei guter Zeit ins Bett, denn morgen klingelt 6 Uhr der Wecker.

 

Nonne = Nebel + Sonne

10.12.2013 Tongariro Alpin Crossing (Überquerung von 2 Vulkanen, Gesamtstecke 19,4 km)

Tongariro Alpine Crossing

….heute klingelte zum ersten Mal in unserem Urlaub der Wecker bereits um 6 Uhr. Zur unchristlichen Zeit frühstückten wir. Mit der Geschirrklimperei machten wir sicherlich unsere Nachbarn wach.  Wir schnürten unsere Rucksäcke, warfen unsere Wanderkluft an und dann gings Richtung Vulkan. Heute hatten die neuen Wanderschuhe ihre erste Chance sich zu bewähren und ihnen standen direkt größere Aufgaben bevor. Wir stellten unser Mobil am Ankunftsort ab und wurden von einem greisen Fahrer, dessen Bus genau so alt war wie er, zum Startpunkt unserer Wanderung geschaukelt.

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Da wir die einzigen Fahrgäste waren, stoppte er auf halber Strecke am Straßenrand und wir wurden zur Befüllung in einen Shuttlebus eines anderen Unternehmens verfrachtet. Auf der Fahrt zum Startpunkt stellte sich schon leichter Sprühregen ein, was uns leicht verstimmte. Es gab jedoch kein zurück und wir setzten uns, mit den ca. 40 anderen Wanderern, in Bewegung. Wolkenverhangen standen die Objekte der Begierde vor uns und zeigten sich nicht. Bergaufwärts begleitete uns dichter Nebel und wie unsere Schweizer Mitwanderer zu sagen pflegten „Wir haben zwar den Berg bestiegen, aber nicht gesehen“.

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Während des anstrengenden Aufstieges passierten wir sicherlich wunderschöne Panoramen, aber die Wolken wollten sich einfach nicht verziehen.

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Bei 1800m angekommen, beschlossen wir Rast zu machen. Die selbe Idee hatten allerdings ca. 200 weitere Wanderer am höchsten Punkt der Besteigung.

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Wir trafen auf ein Gemurmel sämtlicher Sprachen und diese internationale Gemeinschaft hoffte wohl gemeinsam auf klare Sicht. Und Simsalabim, die Wolken waren weg. Vor uns tat sich ein gigantischer roter Vulkankrater auf und Nico trat mit seiner Höhenangst gleich ein Schritt zurück.

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Die Horde der Wanderer bewegte sich wie eine Ameisenstraße über den Vulkan und abwärts zu den türkisblauen Emerald-Lakes und zeitweise fragten wir uns, wie die asiatischen Dauerknippser, mit ihren Ballarina-Schühchen die restlichen 11 km bewältigen wollten. Aber die Chinesen sind ja zäh…..:-)

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Bei der Durchwanderung einer riesigen Ebene wurde uns bewusst, wie winzig wir doch eigentlich sind. Braucht die Natur nur mal am Knopf zu drehen und schon überrollt uns ein Lavastrom oder es verdunstet uns eine heiße Aschewolke.

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Dies wurde uns auch noch beim Anblick des Mt. Ngauruhoe bewusst, der ordentlich eingeheizt war und kontinuierlich dicken Rauch ausspieh. Frank hätte zu gern eine Eruption gesehen, doch die  einzige Eruption die er hörte, war die aus Nicos Hintern, der vor ihm lief :-).

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Stetige Schilder wiesen uns darauf hin, sich nicht lange in der Zone aufzuhalten, da ein unerwarteter Ausbruch, Nicos Ausbrüche übertönen könnte.

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Die neuen Bergschuhe taten bergauf ihr Bestes. Bergab taten die Füße in Schuhen, egal welchen Herstellers, einfach nur noch weh. Die besten Bergschuhe sind eben einfach nur die, die nach so einem Marsch nicht mehr auf den Füßen stecken. Der Abstieg wollte nicht enden, vorbei an Bächen mit schwarz-schwefeligen ungeniessbarem Wasser,  vielen rauchenden Erdlöchern, Berghängen mit wildbunten Gäsern und Büschen und durch einen provisorischen Weg, der durch Busch und Fluß ging.

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Glücklich erblickten wir dann doch noch unser Wohnmobil, was nicht aufgebrochen wurde. Auf der Rückfahrt taten wir noch etwas für die Deutsch-Israelische Freundschaft und nahmen ein israelisches Pärchen bis zu ihrem Auto mit. Unsere Belohnung war, dass sich der scheue Mt. Ruapehu mit seiner weisen Spitze doch noch zeigte. Mit diesem ehrwürdigen Anblick fuhren wir in unser Camp.

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Angekommen reichte ein Bier und um 20 Uhr wurden die Vorhänge geschlossen. Heute sind wir mal richtig breit, aber glücklich.

 

Füße

11.12.2013 Wakapapa Village zu den Tama Lakes

Tama Lakes

….spontan entschieden wir beim Frühstück, was wir bei max. 14 Grad Außentemperatur einnahmen, heute nochmals eine große Wanderung anzuschließen. Mittlerweile routiniert machten wir unser Wohnmobil reisefertig und los gings. Heute waren die  17 km zu den Tama Lakes dran. Gegen 11 Uhr starteten wir an unserem neuen Übernachtungspunkt Wakapapa Village und das Wetter war uns diesmal gut gesonnen. Auf einem leicht ansteigenden, gemütlichen Wanderweg, ging es ca. 3 Stunden angenehm bergauf. Es begleiteten uns herrliche Kulissen der umliegenden Vulkane und hinter jeder Ecke versteckte sich ein neues Fotomotiv. Die vorerst schmerzenden Füße hatten sich schon wieder an den neuen Marsch gewöhnt.

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Unterwegs trafen wir diesmal nur wenige Menschen. Ein asiatisches junges Paar, hatte seine wohl mind. 80ig jährige Oma im Schlepptau. Wir waren beeindruckt von der rüstigen Rentnerin und ihrem Mut, diesen für sie wahrscheinlich schwierigen Weg zu beschreiten und nahmen dies vorerst respektvoll zur Kenntnis. Als wir einige 100 Meter entfernt waren, machten wir uns jedoch einige Sorgen, da das Gangbild der älteren Dame, doch etwas hilfsbedürftig aussah. Nun gut, sie wird’s so gewollt haben.

Unser erstes Ziel war der niedriger gelegene Lower Tame Lake, der uns mit seiner türkisblaue Farbe bestach.

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Nicht genug unserer mittlerweile schmerzenden Füße, gings beim Anstieg zum Upper Tama Lake (höher gelegener) auf den letzten Kilometer noch mal richtig zur Sache. 100 Höhenmeter und ein Geröllweg, trennten uns um Gipfelglück. Wieder einmal ein Beispiel für bedenkenlose Bergwanderer, kam uns in Form eines Hilfsjesus mit entsprechenden Latschen und der dazugehörigen Knieorthesen tragenden „Maria“, mehr stürzend als laufend, entgegen. Da uns die Strapazen vom Vortag noch in den Knochen lagen, kamen wir ziemlich abgekämpft oben an. Dafür hatten wir  einen Panoramablick über beide Seen und beide Vulkane.

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Wir genossen unser Picknick mit Brot, Wurst und Käse, ganz alleine.

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Da unsere T-Shirts so durchgeschwitzt waren, nahm die moderne Hausfrau Nico, das Gipfelkreuz und benutzte es als Wäschetrockner.

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Wir schauten uns so um und entdeckten nichts, kein Zeichen von Zivilisation, keine Nebengeräusche, absolute Stille und die Fernsicht erlaubte uns sogar einen Blick, bis zum 200 km entfernten Mt. Egmont, der in den Wolken zu schweben schien.

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Dankbar für diesen schönen Moment und gesättigt, zwangen wir unsere geschundenen und mittlerweile schmerzenden Füße bergab.

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Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den Tongariro Wasserfall

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und entdeckten auf einer Bank doch tatsächlich wieder das japanische Paar mit ihrer Oma. Nach unseren Berechnungen, verbringen sie auf den Weg, für den man normal 2 Stunden braucht, schon mind. 5 Stunden. Uns kam in den Sinn, dass die jungen Leute evtl. auf das Erbe der Oma scharf waren und die Oma entweder im Wasserfall ersäufen oder in irgendeine Felsspalte schuppen wollten. Aber so einfach ließ sich wohl die zähe Greisin nicht um die Ecke bringen. Wir entfernten uns von dem Dreier Gespann und machten uns ein wenig Sorgen, wie sie die alte Frau wohl wieder in die Zivilisation zurück bringen wollten, ohne den Hubschrauber zu bestellen. Der Rückweg hatte nämlich noch einige Schikanen eingebaut. Viele Treppen, viele Steine und viele Wurzeln, so dass wir ca. 1 Stunde weiter liefen.

Auf dem gemütlichen Campingplatz, mit baumeingefassten Nischen, ging kurzzeitig ein Sirenenton los und wir rätselten, ob das ein Signal für einen Vulkanausbruch war oder die Alarmierung von verlorengegangenen asiatischen Omas im Wald.

 

Der Duft der Schafe

12.12.2013 Wakapapa Village nach Hastings

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….aufgewacht bei strahlenden Sonnenschein, warfen wir heute unsere Pläne kurzfristig über den Haufen. Wegen der schlechten Wettervorhersage an der Westküste, entschieden wir uns, an die Ostküste zu fahren. Hastings sollte unser Ziel sein. Unterwegs buchten wir noch schnell den Campingplatz und unser „Hausberg“  verabschiedete sich nochmal in vollster Pracht. Vielen Dank dafür!

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Auf einer 140 km langen Nebenstrecke, durch einen Nationalpark begleiteten uns wunderschöne grüne Auenländer, ungewöhnliche Briefkästen  und es kamen uns auf der ganzen Strecke nur 10 Autos entgegen. An den wenigen Wohnhäusern, an denen wir vorbei kamen, winkten uns jedes Mal freundlich die Bewohner.

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Auf einer 1000m Hochebene waren es heute sogar 25 Grad und jedes ungeschorene Schaf, suchte irgendwo Deckung.

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Die Stadt Hastings lockte uns nur, um unseren niedrigen Blutzucker etwas aufzuwerten und um diverse Grundnahrungsmittel zu besorgen, wie Bier, Golden-Kiwis, Kleehonig und Bratwürste. An unserem Campingplatz grillte Frank die angeblichen Bratwürste aus Schweinefleisch. Genüsslich biß Nico in die Wurst und musste zu seinem Grauen fest stellen, dass wohl nur ein Hauch Schweinefleisch in die Würste aus Schaffleisch, beigemengt war. Leicht angewidert, schaffte Nico seine Schafwurst gleich wieder an die Kompoststelle im Sanitärgemeinschaftstrakt. Ein anderer Campinggast verließ fluchtartig das Gebäude mit der Aussage, „What a terrible fragrance“ (Was für eine Geruchswolke)!

Aber Schaf riecht nun mal nicht nach Blütenzauber.

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Tag am Meer

13.12.2013 Hasting nach Napier

…aufgewacht durch wieder mal heimische Geräusche eines Gartenhäckslers, dachten wir, wir liegen in Marittas Garten. Bei diesmal sehr warmen 20 Grad frühstückten wir ausgedehnt und machten uns auf den Weg, zu den nur 40 km entfernten Napier.

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Wir hatten dort schon einen Campingplatz gebucht und deshalb fuhren wir entspannt durch die Gegend. Bei einem Abstecher an einen kleinen einsamen Strand (Wapitiki Beach), entdeckten wir einen wunderschönen niedlichen Campingplatz. Gott sei Dank war dieser wegen einer Hochzeit geschlossen, sonst hätten wir dort sofort eingecheckt. Stattdessen schauten wir uns den Strand an, wieder mal allein und beobachten einen Tölpel, wie er mit kamikazeähnlichen Sturzflügen Fische fing.

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Auf der Suche nach etwas Essbaren, wurden wir in der einsamen Gegend leider nicht fündig. Da Nicos Frustrationsgrenze schon überschritten war, stoppten wir unverzüglich unter einer alten Eiche, an einem Rastplatz am See. Wutentbrannt räumte Nico sämtliche Töpfe und Pfannen aus den Schränken und kochte ein leckeres Mal. Wohlweislich verzog sich Frank schon mal draußen und las, um nicht mit den Kochutensilien ermordet zu werden.

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Endlich satt genossen wir unterwegs noch ein selbstgemachtes Fruchteis, in einem Bioobstladen an der  Straße….äußerst lecker. Auf unserem Campingplatz bekamen wir einen Stellplatz, mit direkter Sicht und Zugang zum Meer. Beim Anblick des Strandes  aus rundgewaschenen Steinen, mussten wir an Maritta denken und überlegten ein Schwimmbagger zu bestellen und ein Container, gefüllt damit, direkt in die Goethestr. 27 zu schicken.

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Ein landeinwärts ziehendes Gewitter breitete sich gigantisch über uns aus und dankbar über unsere wasserdichte Markise, waren wir  am Ende die Einzigen, die noch draußen ihr Abendessen einnehmen konnten. Als Dessert gab’s einen Regenbogen überm Meer.

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Und mit Franks ersten Versuchen einen Blitz zu fotografieren, beschlossen wir den Tag am Meer….

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Tag am Meer.2

14.12.2013 Napier Bayview

….heute hatten wir kein Programm, das heißt, wir lebten in den Tag hinein, schliefen aus und zögerten unser Frühstück bis 13 Uhr hinaus.

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Nach längst anstehender Körperpflege, hatten wir schon wieder Hunger und fuhren schnell mal in die Stadt Napier. Dort erwartete uns ein Mix aus Art-Deco Fassaden und quitschbunten Weihnachtsbäumen, die uns immer noch nicht in Weihnachtsstimmung versetzten.

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Wir entschlossen uns, das Kidnapper Cape mit seiner Tölpelkolonie, zu besuchen und unser Navi führte uns zu einem Campingplatz, der in einer Sackgasse endete. Nach Einwurf einer 1-Dollar-Münze, konnten wir den leicht asozialen Campingplatz passieren, wobei wir von einer Campingplatzbewohnerin bei 10 km/h, angeschrien worden, wir sollten langsamer fahren. Auch der Rasenmähermann, den Frank nach dem Weg fragte, antworte etwas stoisch: „am Strand lang“ und verpasste Frank gleichzeitig noch einen Anschiss, dass das ein Campingplatz sei und man habe langsam zu fahren. Nicht umsonst hatte wohl die letzte Sturmflut die Zufahrtsstraße zu diesem Campingplatz weggespült.

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Da es schon später Nachmittag war und ein drohendes Gewitter nahte und wir im Reiseführer lasen, dass diese Tour nur geführt gebucht werden konnte, traten wir den Rückzug an. Wir umfuhren die schreiende Langsamfahrfrau und fuhren zurück nach Napier.

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Dort angekommen, fanden wir einen Aussichtspunkt über die Stadt und über den Containerhafen. Franks Frustration über den Nichtbesuch der Tölpel, wurde dadurch gemildert.

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Zurück am Campingplatz, machten wir einen Deutsch-Neuseeländischen Abend, deutsche Bratwürste mit Kartoffelsalat und neuseeländische Steaks. Mit einer Flasche Wein begaben wir uns zum Strand und beschauten den abentlichen Sonnenuntergangshimmel.

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21.45 Uhr in Neuseeland und 9.45 in Deutschland wollten wir  Maritta anrufen, die wahrscheinlich unsere Abwesenheit sehr geniesst und uns schlaftrunken auf einen späteren Anruftermin verwies.

Bis dahin beobachteten wir die Lagerfeuer am Strand und genossen die zweite Flache Wein..ist ja schließlich Wochenende.

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